Heimniederlage beim gestrigen Flutlichtspiel…
DER SPIELBERICHT
ASV Fürth vs. ASV Veitsbronn 1:2 (1:0)
11 kleine Jägermeister- Dann waren’s nur noch Acht
(wir haben uns bewusst für die Toten Hosen Version dieses uralten Kinderlieds entschieden, da die Originalfassung nicht nur in der heutigen Zeit, sondern eigentlich noch nie akzeptabel war)
Ihr seht schon, heute schweifen meine Gedanken hier und da etwas ab, dadurch tut es nicht so weh an das gestrige Spiel denken zu müssen 😉 Aber fangen wir dort an, wo auch die Wurst kein Ende hat, am Anfang.
Aus Angst dass es zum Spielende Dunkel werden könnte wurde auf dem Kunstrasen gespielt. Einerseits richtig, da es aufgrund weltmeisterschaftswürdiger Nachspielzeit zum Ende tatsächlich schon dunkel war, andererseits, hätten wir ohne Flutlicht vielleicht nicht so viel vom Spiel sehen müssen… Aber jaja, der Anfang, sorry.
Der ASV begann sehr engagiert, konzentriert und druckvoll. Der Gegner wurde hoch in dessen Hälfte attackiert und mächtig unter Druck gesetzt. So kennen wir unseren ASV. Leider war das diesmal nicht unser ASV, sondern der grüne ASV aus Veitsbronn und aus Siegelsdorf. Dennoch hatten wir die erste große Torchance. Über rechts angespielt setzte sich Berk Uymaz im Strafraum geschickt durch, kam frei vorm Tor zum Abschluss, wo jedoch der gegnerische Keeper im Stil eines Weltklasse Handballtorwarts gerade noch mit dem Fuß klären konnte. Nach einer Viertelstunde gingen wir dann aber doch noch in Führung.
ROcketMAN Mersch war einmal mehr schneller als alle anderen, inklusive unserem Berichterstatter. So gibt es leider nur ein verwackeltes Standbild vom Treffer, es sei denn, die VEO Kamera liefert. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass ich gerade auf der Suche nach unserem Capitano war, der tatsächlich zum gefühlt ersten Mal seit zwei Jahren aufgrund einer Erkrankung nicht in der Anfangsformation stand. Gute Besserung Vale, werd bald wieder gesund, wir brauchen Dich.
Im Anschluss an den Treffer gab es noch zwei sehr gute Chancen, die aber entweder der starke Keeper der Gäste, oder das Schusspech zu Nichte machten. Nicht vergessen dürfen wir aber auch, dass sich die Gäste ebenfalls gute Möglichkeiten erspielen konnten uns sich beide Keeper an diesem Abend in nichts nachstanden. Zur Halbzeit muss man deshalb zugeben, dass die Führung durchaus glücklich war. Die Gäste lieferten ein starkes Spiel ab und versteckten sich keineswegs in der Defensive. Kurz vor Halbzeit, nach bereits 04 gelben Karten (3xASV/1xASV) gab es in der 43 min direkt Rot für den ersten Jägermeister, der erst zwei Minuten zuvor schon Gelb gesehen hatte. Da waren es nur noch Zehn.
Wie auf allen Plätzen dieser Welt war man sich in der Pause, also auch beim ansonsten natürlich immer nüchtern und sachlichen Heimpublikum sicher, dass wir die drei Punkte natürlich an der Magazinstraße behalten würden. Erstens kommt es anders, und Zweitens als man denkt. Direkt nach Wiederanpfiff wurde eine riesige Chance, nach sehr schöner Vorarbeit von Edy Smakaj leider vergeben. Da die Gäste weiterhin engagiert zur Sache gingen, war von einer zahlenmäßigen Unterlegenheit nicht viel zu sehen. So gelang ihnen auch in der 52. Minute der durchaus verdiente Ausgleichstreffer. Nach einer Stunde gab es dann die zweite direkte rote Karte für den Gast. Und da waren es nur noch Neun.
Am Spielverlauf änderte sich weiterhin nicht viel. Unsere Jungs versuchten tatsächlich alles, gingen aber zu oft durch die Mitte, wo der Gegner stabil stand und Angriff um Angriff wegverteidigte. Das kleine Spielfeld kam ihnen dabei natürlich zu Hilfe, was aber nicht als Entschuldigung herhalten darf.
So kam es wie es kommen musste, denn auch am Spielfeldrand hatten die Pessimisten mittlerweile die Überhand gewonnen. Zehn Minuten vor Ende des Spiels erkämpften sich die Grünen das Leder, schickten den eigenen Mann steil und der lies unserem Keeper Alen Licina nicht den Hauch einer Chance. 2:1 Führung für Veitsbronn und auch Siegelsdorf… und dass dann auch noch durch einen Nürnberger 😉
Beim zeigefreudigen Schiedsrichter saßen die Karten weiter locker, ohne dass es ein wirklich brutales Spiel gewesen wäre, Am Ende stand sechsmal Gelb für den lila ASV und fünfmal für den grünen. In Spielminute 87 kam dazu noch einmal Gelbrot und so waren es nur noch acht, an diesem Abend leider keine kleinen, sondern ziemlich große Jägermeister, die ihren Sieg dann auch, vollkommen zu Recht, entsprechend feierten.
In der Tabelle stürzt unser ASV damit auf den 9. Platz, während der Gegner auf Platz 04 klettert. Insgesamt sind in dieser höllisch ausgeglichenen Liga fast alle eng zusammen und wie auch die anderen Ergebnisse vom gestrigen Abend zeigen, kann hier jeder jeden schlagen.
Deshalb sollten wir auch schon am kommenden Sonntag damit anfangen und bei KSD HAJDUK Nbg. gewinnen. Von unserem Publikum wird dabei vollzähliges Erscheinen erwartet, Anwesenheitskontrolle findet statt, denn in guten Zeiten kann jeder Lila sein, in Schlechten halten wir zusammen.















